David Garrison on Disciple-Making Movements
Newsletter vom Team Weserbergland
Gleich hier an der rechten Seite (Navigation) kann man den Newsletter vom Team Weserbergland abonnieren. Oder auch hier. In der WeserbergerMail werden wir regelmäßig Impulse zum Thema Gemeindegründungsbewegung weitergeben, gleichzeitig kurz und knackig aus der Praxis berichten und Anliegen zusammentragen. Wer mit am gleichen Strang ziehen und sich für die knapp 500.000 Menschen im Weserbergland einsetzen will, ist herzlich willkommen.
Until the whole world hears …
e3 Partners: Until the whole world hears from Red Yellow Gorilla on Vimeo.
Interview mit Curtis Sergeant
Quelle: David Schäfer – Organische Gemeinde
Curtis ist US-Amerikaner und ein bemerkenswert kluger Kopf. 1993 ging er als strategischer Koordinator des International Mission Board der Südlichen Baptisten nach China und durfte erleben, wie Gott ihn gebrauchte, um das zu initiieren, was man heute eine Gemeindegründungsbewegung nennt. 1993 fand Curtis auf der Insel Hainan drei Gemeinden innerhalb einer bestimmten Volksgruppe vor, mit insgesamt etwa fünfundachtzig chinesischen Christen. Die Mitglieder dieser Gemeinden waren überwiegend ältere Menschen, und ihre Zahl nahm seit Jahren ab. Curtis begann damit, Christen aus anderen asiatischen Ländern zu schulen, die dann zusammen mit Christen aus der Region evangelisierten und Gemeinden gründeten.
Die Zahlen sind unglaublich: Im ersten Jahr gründeten sie sechs Gemeinden, im nächsten Jahr siebzehn, dann fünfzig neue Gemeinden. Nur fünf Jahre nach dem Start gab es bereits 550 Gemeinden mit 55 000 Gläubigen. Innerhalb von neun Jahren, 2002, gab es 360 000 Christen. Vor einigen Jahren hatte ich die Chance, Curtis etwas kennen zu lernen und durfte ihn interviewen. Dieses Interview, das auch schon in meinem Buch erschien, gehört sicher zu den Gesprächen, die mich in meinem Denken über Gemeindegründungsbewegungen mit am meisten geprägt hat. Daher will ich euch die für unser Thema relevanten Passagen nicht vorenthalten.
Der Unterschied zwischen „normalen“ und „apostolischen“ Beziehungen
von David Schäfer – organische Gemeinde
Ich erlebe es als sehr hilfreich, zwischen „normalen“ Beziehungen und „apostolischen“ Beziehungen zu unterscheiden. Was meine ich damit?
Normale Beziehungen sind die Beziehungen zu Menschen, mit denen ich ganz normal und regelmäßig im Kontakt bin. Darunter sind viele Freunde und Bekannte, die bisher nicht an Gott glauben. Natürlich wünsche ich ihnen das Beste, das ihnen passieren kann. Und das ist eine persönliche Beziehung zu Jesus. Ich bete regelmäßig für sie und rede auch immer wieder mit ihnen über Jesus, aber sie werden auch dann meine Freunde bleiben, wenn sie sich nicht für ein Leben mit Jesus unterscheiden.
Bei den apostolischen Beziehungen geht es um Kontakte zu Menschen, die bisher keinen persönlichen Kontakt zu Christen haben. Wenn nicht jemand zu ihnen „gesandt“ ist, dann werden sie nur schwer von Jesus hören. Jesus sandte seine Apostel aus (griechisch apostolos = Gesandter), um zu denen zu gehen, zu denen die Jünger vorher keine Beziehung hatten. Jetzt wird es aber interessant:
Fundamental: Was kommt zuerst? Mission oder Gemeinde?
Fundamental: Was kommt zuerst? Mission oder Gemeinde? von David Schäfer
Organische Gemeinde in 4 Minuten Video erklärt
Organische Gemeinde in 4 Minuten Video erklärt von David Schäfer
This is Discipling
Jüngermachen für Dummies (wie mich)
Ein Blogartikel von Steve Addison
I’m having fun these days doing (DBS) with people who want to know more about Jesus.
Zur Zeit habe ich viel Spaß beim Entdeckerbibelstudium (EBS) mit Menschen, die mehr von Jesus wissen wollen.
Diese Woche traf ich mich mit einem Berufstätigen, der Anfang zwanzig ist. Wir arbeiten uns miteinander durch Matthäus. Das war nicht, was ich geplant hatte, doch irgendwie fingen wir in 1. Mose an und sprangen zu Matthäus. Dieser Mann geriet außer Kontrolle. Es ist ja so gedacht, dass man eine Geschichte auf einmal zu betrachtet. Er verschlingt jedoch riesige Portionen von Matthäus und kommt mit seinen Fragen.
Ich versuche nicht den Expertennicht zu spielen. Ich will, dass er Wahrheiten für sich selber entdeckt. Mir ist es auch ein Anliegen, dass er anfängt, dem zu gehorchen, was er lernt. Nachdem wir eine Stunde lang redeten, fragte ich ihn, “Von allem, was du bis jetzt in Matthäus gelesen hast, was ragt für dich hervor? Auf was wurdest du aufmerksam?” Er dachte nicht lang darüber nach, sondern sagte: “Vergebung”.
Während er von einer sehr persönlichen Begebenheit in seinem Leben und über seinen Kampf weiterzumachen erzählte, kamen ihm Tränen.
Ich sagte: “Das ist was Gott in deinem Leben tun möchte. Das ist das, worüber du in dieser Woche mit Ihm reden solltest.”
Zu dem Zeitpunkt schritten wir von Ideen und Apologetik weiter zur Anwendung des Wortes auf sein Leben. Er hat sich noch nicht ganz für Jesus in seinem Leben entschieden, aber er lernt was es heisst ein Jünger zu sein.
Ich will, dass ihr wisst, dass diese Art des Umgangs mit der Schrift und mit Menschen mir noch nicht vertraut ist. Ich bin weit davon entfernt.
Das ist der Grund warum ich mich auf eine einfache Methodik wie EBS verlasse. Es ist ein einfacher, reproduzierbarer Weg zum Evangelisieren und Jüngermachen, der zu der Gründung von Gemeinden führen kann. Wenn du mehr davon wissen willst, lade dir David Watson’s Leitfäden dazu herunter und finde jemand, der mehr von Jesus wissen will.
Quelle: http://www.movements.net/2011/10/25/making-disciples-for-dummies-like-me.html


